Find you in the Dark von A. Meredith Walters

Find You in the Dark (Find You in the Dark, #1)Find You in the Dark by A. Meredith Walters

My rating: 4 of 5 stars

‚Find you in the Dark‘ zu lesen ist in vielerlei Hinsicht, wie wenn man einen Verkehrsunfall beobachtet: man sieht es kann nicht gut enden, man guckt aber weiter hin und hofft. Außerdem ist es kein schöner Anblick und man kann nicht weggucken.

Wieso?
Die Geschichte handelt von Mags, die in ihrem perfekten Teenie-Leben gelangweilt ist. Kommt einem bekannt vor – so mit 17 hat man das Gefühl es passiert nie was spannendes und wenn man nicht mal aus der Spur läuft wird man STERBEN!
Dann begegnet sie Clay – der ist unhöflich und geht allen aus dem Weg, aber aus irgendwelchen Gründen redet er mit Mags.

Bis dahin – und das sind ca. 25% des Ebooks passiert nicht viel. Und es zieht sich. Aber man ist trotzdem neugierig genug weiter zu lesen. Und dann fängt es auch an, an Fahrt zu gewinnen.

Clay benimmt sich immer seltsamer, hat Stimmungsschwankungen und wird manchmal ohne Vorwarnung aggressiv.

Ich hatte keine Ahnung, um was es in dem Buch geht, weil die Beschreibung auch komplett ‚random‘ ist, vor allem, wenn man nachher sieht, was das Hauptthema ist. Das finde ich schade, denn ein Buch zum Thema bipolare Störung/Borderline Syndrom habe ich noch nicht gelesen und hätte es sicher spannend gefunden.
Borderline erschein mir fast wie eine Modeerscheinung, denn vor 20 Jahren war das noch komplett unbekannt – aber vielleicht hat man auch nicht darüber gesprochen. Jedenfalls fand ich das Thema spannend.

Das Buch ist aus Mags Sicht geschrieben und man hat wirklich das Gefühl es ist von einer 17-jährigen verfasst – im guten, wie im schlechten Sinne. Im guten, weil die Begründungen für Mags Fühlen und Handeln unglaublich realistisch dargestellt werden. Im schlechten, weil der Schreibstil manchmal wirklich Längen aufweist, weil manchmal unwichtiges Details ausführlichst beschrieben werden.

Alles in allem ein fesselndes Buch – auch wenn es bei mir während der ganzen Zeit, in der ich es gelesen habe keine guten Gefühle hinterlassen hat. Wie gesagt: ab einem bestimmten Punkt war offensichtlich, dass es nicht zu einem rosaroten HappyEnd führen kann. Die Krankheiten lassen sich schließlich nicht wegzaubern und selbst Mags wusste irgendwann, dass sie Mist baut. Aber Bücher müssen einen ja nicht immer glückliich machen – daher ist das Buch sehr gelungen.

Trotzdem nur 4 Sterne, weil mir der Schreibstil einiges an Geduld abverlangt hat.

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