I am number four / Ich bin Nummer Vier von Pittacus Lore

I Am Number Four (Lorien Legacies, #1)I Am Number Four by Pittacus Lore

My rating: 3 of 5 stars

Ich habe den Film gesehen – den ich nicht so schlecht fand und dachte mir, das Buch muss dann ja besser sein.

Nummer 4 – oder John Smith – lebt mit seinem Wächter Henri in den USA. Da sie alle paar Monate die Stadt, den Staat und ihre Identitäten wechseln, kann man das schlecht genauer sagen. Nummer 4 ist einer von 9 Legacy-Trägern, die als Kinder bei der Zerstörung des PLaneten Lorien fliehen konnten. Alle Kinder haben einen Wächter, alle Kinder sind über einen Zauber verbunden. Die Mogaderians, die Lorien zerstört haben, sind den Kindern zur Erde gefolgt und wollen nun auch die Erde ausbeuten. Durch den Zauber, der die Kinder verbindet, kann man sie nur der Reihenfolge, die beim Zauber bestimmt wurde, die aber keiner kennt (?? ja, klingt seltsam, ist aber so) töten. Sobald einer stirbt, bekommen die anderen eine Narbe, damit sie wissen, wie dicht die Feinde schon auf ihren Fersen sind.
John und Henri fliehen nach dem Tod von Nummer 3 in ein kleines Städtchen namens Paradise. Hier lernt John Sarah kennen, die zwei verlieben sich. Nach einigem Gerangel mit ihrem Ex, kommt es, wie es kommen muss und die Mogaderians sind ihnen auf der Spur und alles endet in einem epischen Showdown in der Highschool.

Ich habe gerade einige Kritiken gelesen und dabei sind welche ganz schön harsch. Naja, der Hype um das Buch war ja auch recht groß – aber das ist er seitdem Twilight verfilmt wurde ja jedesmal. Aber nicht jedes schlecht verfilmte Buch ist auch einen Hype wert.

Die Hintergrundgeschichte von Lorien liest sich wie ein Märchenbuch: die Bewohner haben festgestellt, dass sie ihren Planeten zerstören und haben dann angefangen in Harmonie mit der Natur und sich zu leben. Zudem herrscht eine gewisse Magie an diesem Ort. Dann kommen die bösen anderen und zerstören alles. John selber fragt einmal, ob da nicht mehr als die Gier nach Resourcen dahinter steckt, weil die Mogaderians so hasserfüllt sind. Nun, vielleicht relativiert sich das in den kommenden Büchern noch.

Der Anfang liest sich mehr, wie eine Highschool-Romanze. Allerdings keine wirklich gut geschriebene. Zwar wird dauernd gesagt, dass John Sarah toll findet, aber irgendwie ist der Gute eh etwas emotionslos dargestellt.
Ich denke, das ist wohl die Hauptkritik an dem Buch: die Charaktere haben alle keine Tiefe. Man erlebt alles mit den Darstellern aber nicht durch sie. Das ist schade.
Die epische Schlacht am Ende hat sich gezogen – kann aber daran gelegen haben, dass ich mit Grippe im Bett lag.

Ansonsten ist die Geschichte nicht neu, aber solide. Auch wenn ich die Mischung aus Magie und Außerirdische nicht so doll finde.

Jedenfalls würde ich den zweiten Band gerne lesen, um zu sehen, ob sich die Geschichte entwickelt und ob die Charaktere noch etwas an Tiefe gewinnen.

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