Behind Your Back von Chelsea M. Cameron

Behind Your Back (Behind Your Back, #1)Behind Your Back by Chelsea M. Cameron
My rating: 2 of 5 stars

Ich bin ein großer Fan von Chelsea M. Cameron – habe ich sicher schon zig Mal geschrieben. Sogar in Großbuchstaben….
Mir hat schon die Fortsetzungsromanreihe Deep Surrendering nicht sonderlich gefallen und ich habe nach der 7. Episode schlicht vergessen, die nächste Episode zu kaufen… Leider geht es mir mit diesem Buch ähnlich.
Der Protagonist ist arbeitet irgendwas in einer Firma und legt wohl Geld an. Daneben legt er noch parallel Geld an, dass dem Klienten dann abhanden kommt. Aber, wie ein guter Robin Hood, nimmt er sich nur die bösen Typen vor, die ihr Geld mit Waffen oder ähnlichem verdienen und schon vorher Dreck am Stecken haben.
Dabei lebt er ganz gut, aber das mag er eigentlich nicht – die Ferraris sind okay, aber alles andere ist ihm zu viel. Er lebt in einer Einzimmerwohnung mit Katze. Seine ‚lustige Bande‘ besteht aus zwei Brüdern, einem schweigsamen bärigen, antiquitäten-liebenden Nerd/Hacker, einem Weiberheld und dem Quotenschwulen.
Sein neuestes Opfer ist ein Typ, der eine Tochter hat. Und nachdem er sie mehrmals auf Highsociety-Events verpasst, lernt er sie doch kennen und ist ganz hin und weg.

Kritik: die Charaktere sind oberflächlich, ich mag keinen besonders, kann jetzt schon den zweiten Band erzählen (weil so geheimnisvoll ist es dann doch nicht) und das Prinzip ’show and tell‘ ist hier irgendwie abhanden gekommen.
Die Geschichte liegt irgendwo zwischen Robin Hood, Oceans Eleven und Fast & Furious – wobei es wesentlich weniger action gibt.
Letztendlich wird alles haarklein beschrieben, aber wie die nun das Geld von ihren Klienten anlegen und dann abzweigen und was dann damit geschieht wird nur in Nebensätzen angedeutet. Der eigentliche Bösewicht, das neue Opfer der Bande ist sehr nett und wird als Familienmann dargestellt – was zum einen zeigen kann, dass man seine Familie lieben kann und doch ein widerwärtiger Mensch sein kann. Hat hier aber nur den Effekt, dass ich den Mann netter fand als den Protagonisten. Der Hacker in der Bande war auch wesentlich interessanter. Nachdem der Protagonist dann auf das Mädel traf hat er auch in jedem dritten Absatz betont, dass sie nicht für die SAche ist, er es beenden muss, aber nicht kann – aber Liebe? Nein, das ist ganz sicher keine Liebe….

Ich hoffe, die nächsten Bücher sind wieder besser!

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