‚Catching Fire‘ und weitere Buchverfilmungen der letzten Zeit

Es sind ja in letzter Zeit unheimlich viele Bücher im Bereich ‚Paranormal Young Adult‘ verfilmt worden und da ich in letzter Zeit viele Filme gesehen habe, dachte ich mir, erzähle ich mal, was ich so denke.

Ich war gestern in ‚Catching Fire‘ und bin total begeistert. Das Buch wurde, wie auch schon der erste Teil wunderbar umgesetzt. Vielleicht könnte man bemängeln, dass Peeta etwas kurz kam und davor Gayle viel mehr Raum bekam – was irgendwie alle auf die falsche Fährte führt, die die Bücher nicht kennen. Aber ansonsten …. Super!

Im Gegensatz zu City of Bones. Ich bin ein wirklich großer Fan aller Bücher von Cassie Clare. Aber der Film geht gar nicht! Alle Dinge, die mir als Fan wichtig sind, wurden nicht gebracht. Und zum Teil sind das Kleinigkeiten, muss ich zugeben. Zum Beispiel die blauen Flammen, wenn Magnus zaubert. Das ist doch kein großer Special Effect, oder? Und dass Simon in eine Ratte verwandelt wurde … die fliegenden Motorräder … alles nicht dabei …

Und ich möchte erst gar nicht mit den Schauspielern anfangen: Jace sieht aus, als wäre er permanent erstaunt mit den aufgerissenen Augen. Und man sollte meinen ein gutaussehender junger Schauspieler könnte den arroganten Aufreißer spielen … aber das war alles extrem hölzern und alles andere als ‚smooth‘. Das gleiche gilt für den Alec. Gut, der ist auch im Buch eher spröde, aber er überzeugt wenig, wenn er Clarry anmeckert.

Die Schauspielerinnen von Clarry und Isabelle sind allerdings gut gewählt.

Man weiß ja, dass Cassie Clare ein großer ‚Buffy‘-Fan ist, daher hatte ich in dem Film wesentlich coolere Sachen erwartet. Selbst die ‚Silent Brothers‘ waren nicht wie erwartet. Schade!

Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen‘: Habe ich die Bücher nicht gelesen, finde aber beide Filme super!

I am Number 4‘: Da habe ich nach dem Film beschlossen das Buch zu lesen, weil der Film nur zeigte, dass die eigentliche Geschichte sicher viel besser ist.

Rubinrot‘: da wollte ich den Film nicht sehen. Damit tue ich wahrscheinlich allen unrecht, aber das Buch fand ich ganz ok, aber einen Film muss ich mir dazu nicht angucken.

Sixteen Moons‘/Beautifule Creatures: hochbesetzter Film – spannend und die Effekte waren unaufdringlich gut. Hier kenne  ich aber das Buch nicht und möchte es aber bald mal lesen. Im Gegensatz zu ‚I am Number 4‘, erwarte ich aber hier nur den gleichen Spaß, wie im Film. Nicht eine viel bessere Geschichte.

Seelen‘ möchte ich mir die Tage noch angucken.

Ich habe gerade gesehen, dass demnächst ‚Delirium‘ (als TV Serie), ‚Legend‚, ‚The Selection und ‚Firelight‘ auch verfilmt werden sollen. Mal schauen wie das läuft.

‚Shiver‘ (‚Nach dem Sommer‘) hat die Autorin Maggie Stiefvater gerade gestoppt – das kann ich gut verstehen, denn das Buch zu verfilmen verlangt mehr Fingerspitzengefühl als die Filmemacher in letzter Zeit bewiesen haben. Hier die Infos dazu.

Mehr Infos zu Bücherverfilmungen unter: Page to Premier

Man muss auch nicht jedes gute Buch verfilmen …

Fanfiction Tip: Tribute von Panem ‚Glowing in the dark‘ von Jilienemily

HeuteCATCHING-FIRE-jacket mal ein Lesetipp für eine Fanfiction. In der letzten Woche habe ich diese hier entdeckt und nach längerer Zeit mal wieder eine FF gelesen.

Die Geschichte fängt an, als Peeta in Distrikt 12 zurück kehrt und wie Katniss sich endlich eingesteht, dass schon immer Peeta der Mann für ihr Leben war und nicht Gale. Aber als die zwei endlich zusammenfinden, gibt es immer noch kein Happy End, denn die 76. Hunger Games beginnen. Hatte Katniss im Buch noch dafür gestimmt Kapitolkinder in die Arena zu schicken, ist sie nun als Mentorin für die Rettung der Kinder. ‚May the odds be ever in your favour!‘

Die Geschichte ist spannend und geht ans Herz. Sie bleibt real, was die psychischen Probleme von allen Beteiligten anbelangt und wird nie kitschig.

Ich kann die Geschichte nur empfehlen, auch wenn sie zurzeit noch nicht beendet ist.

Glowing in the dark

 

Mehr Fanvideos zu Hunger Games

Unglaublich, was Fans so alles zustande bringen!

Eigentlich sollte ich jetzt ernsthaft was schreiben, aber das ist fast so, wie für die Uni/Schule lernen … 🙂

Ich habe gerade eine weitere YouTube Miniserie zu den Tributen von Panem gefunden. Auch auf Englisch, aber zumindest im ersten Teil wird nicht viel gesprochen.

Ganz große Kino … naja, oder so – Finnick & Annie als YouTube Miniserie

Ich bin gerade über die fogende YouTube Miniserie gestolpert und finde die Geschichte großartig:

Ich hatte erst bedenken, ob das nicht zu nahe an meiner Fanfiction ist, die ich schreibe – aber sie ist ganz anders und trotzdem wundervoll!

Unbedingt gucken!

Hunger Games 2 – Catching fire – Der Film

Ich bin mit Sicherheit die Letzte, die es erfahren hat, aber: der neue Trailer ist da ….

Und ich freue mich schon riesig auf den Film!!!!

Im Gegensatz zu 90% aller Verfilmungen fand ich den ersten Teil wirklich klasse. Das lag viel daran, dass es sich ja eigentlich um Reality TV handelte und daher die Verfilmung nahe lag. Und ich bin mir sicher, wenn mehr Autoren die Drehbücher schreiben würden, dann würden bessere Filme gedreht.

Nicht enttäuscht

Ich bin ja normalerweise immer kritisch und am Ende enttäuscht, wenn ich Verfilmungen von meinen Lieblingsbüchern sehe. Ich kann mich zwar meist dem Hype nicht entziehen, aber am Ende bleibt ein fader Nachgeschmack.

Aber dieses Mal nicht! ‚Tribute von Panem‘ ist fast perfekt. Liegt vielleicht daran, dass Suzanne Collins aktive am Drehbuch mitgearbeitet hat. Oder daran, dass es hier ja sowieso um eine Reality-Doku geht. Jedenfalls wird vieles, was Katniss denkt, einfach den Moderatoren oder Senneca Crane in den Mund gelegt. Und da ist es gut aufgehoben.

Bei den Kampfszenen ist die Kameraführung überaus hektisch und man erkennt so gut wie gar nichts. Da ist mir dann eingefallen, dass wie unseren Fernseher danach ausgesucht haben, dass man schnelle Bewegungen noch gut erkennen kann. Im Kino ist das mit HD irgendwie Mist. Auf der anderen Seite ist der Film ab 12 und das liegt sicher an den verwackelten Szenen. Wenn man das deutlicher sehen könnte … muss man ja auch nicht. Es wird einem nur halt auch leicht schwindlig bei der Hektik.

Schön ist Lenny Kravitz (ist er ja immer) als Cinna. Auch wenn sowohl mein Mann, als auch mein Sohn die Rolle des Cinna nicht verstanden haben, weil niemand sagt, dass er die Klamotten entwirft.

Oh, die Kleider – wichtiges Werkzeug im Buch und wunderbar umgesetzt.

Auch wenn manche Stellen sehr hektisch erklärt werden – die Beziehung zu Rue zum Beispiel – ist es eine rundum gelungene Umsetzung. Ich kann es jedem nur empfehlen!

Zum Kinoerlebnis selbst: wir waren in einem riesigen Kino mit 10 Leuten. Und das Mädel neben mir kannte wohl die Bücher nicht. Jedenfalls hat sie alles kommentiert: ‚Oh, nein!‘, ‚Ach herrje‘, usw. Die Stelle, die meine Männer als langweilig sahen (Rues Tod – ja, ich weiß: Männer), hat das Mädel durchgeheult. Mein Mann meinte, es sei ein Mädchenfilm (zu wenig Blut für einen Actionfilm – oder so). Aber ihm hat er auch gefallen.

Also: viel Spaß!

Oh, und ich habe eine Kurzgeschichte über Panem schon so gut wie fertig und was Längeres bin ich noch am Basteln. Irgendwie bleibt ‚Blut‘ im Moment etwas auf der Strecke …

Tribute von Panem – der Film

Ich bin immer noch ganz begeistert von dem Poster hier:

Poster Hunger Games

Leider kann ich hier keine Flash-Sachen einbetten, nur den Link.

Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf den Film und werde mal versuchen, ob ich diese Woche noch ins Kino komme …

Lese gerade die Bücher noch mal – ach, ist der hype nicht schön! 🙂